Hallo meine Lieben,

ich hoffe ihr hattet schönen 1.Mai-Feiertag! Hier war es etwas ruhig in letzter Zeit, ich hatte Urlaub und momentan steht viel Hundetraining auf dem Programm. Aaaaber ich möchte euch nicht die tollen neuen Rhabarber Rezepte vorenthalten, die ich erst selbst vor kurzem entdeckt habe und sofort ausprobieren musste. Da ich letztens eine Rhabarber Wehe probiert hatte, die mir gar nicht schmeckte, wollte ich wissen, ob Rhabarber wirklich so doof schmeckt, oder ob meine Rezepte mehr her machen…was soll ich sagen, Rhabarber ist leeeeecker, wenn man ihn richtig verarbeitet 🙂 Also probiert es aus!

Bisher habe ich nur einmal ein „curd“ gemacht. Falls ihr euch nicht vorstellen könnt, was ein Curd ist…das ist ein Brotaufstrich in Form einer Creme, ähnlich wie Marmelade, aber zusätzlich mit Eiern und Butter.

Über die Zeitschrift „Living at home“ bin ich dann auf Rhabarber Curd gekommen. Inzwischen liebe ich Rhabarber und war begeistert, was ich aus dem einen Schwung Rhabarber alles machen konnte. Deswegen und auch wegen des Eiweiß, welches beim Rhabarber Curd übrig bleibt, werdet ihr nun ein paar Rhabarber Rezepte, von Rhabarber Baiser Kuchen über Sirup und Kompott, von mir bekommen. 😉

Jetzt erst einmal das leckere Rhabarber Curd von Living at home:

 Rhabarber_Curd_Rezept

Ergibt ca. 620 ml (ich hatte drei 240ml Gläser).

Was ihr braucht:

300 g roter Rhabarber
150 g Zucker
5 ganz frische Eigelb
1 Prise Salz
1 El Zitronensaft
100 g Butter

Wie es funktioniert:

Den Rhabarber ungeschält einfach in kleine Stückchen schneiden (ca. 1 cm groß). In einen Topf geben und mit 2 EL Zucker bestreuen. Das Ganze ca. 30 Minuten ziehen lassen, dadurch lässt der Rhabarber etwas Saft.

Dann 1 EL Wasser dazugeben und aufkochen bis der Rhabarber weich gekocht ist (ca. 8 Minuten). Anschließend sehr fein pürieren (ich habe dafür einen Stabmixer benutzt).

Nun braucht ihr eine Schüssel für das heiße Wasserbad und einen Schneebesen. In die Schüssel kommen die 5 Eigelb, 1 Prise Salz und der restlichen Zucker. Mit dem Schneebesen über dem Wasserbad schaumig schlagen. Dann das Rhabarberpüree und den Zitronensaft unterrühren. Wenn alles gut verrührt ist, die Schüssel weg vom heißen Wasser.
Zuletzt die Butter nach und nach in kleinen Stückchen dazu geben und ebenfalls gut verrühren.

Die Gläser kochend heiß ausspülen und das Curd noch heiß einfüllen, Deckel sofort drauf und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. So hält es sich am längsten, nämlich ca. zwei Wochen noch verschlossen im Kühlschrank. Geöffnet möglichst schnell verbrauchen und immer im Kühlschrank lagern.

Schmeckt hervorragend zu scones, Buttertoast, Hefezopf und auch als Kuchenaufstrich unter einer Creme oder anderen süßen Köstlichkeiten. Nett verpackt auch ein tolles Mitbringsel für Frühstück oder Brunch mit Freunden 😉

Lasst es euch schmecken!

Und HIER gehts zu Teil 2…dem Rhabarber Baiser Kuchen!

Alles Liebe,

Liz