Wie versprochen, kommt also heute der zweite Teil der Rhabarber Rezepte Reihe.
Damit ihr die übrig gebliebenen Eiweiß vom Rhabarber Curd sinnvoll weiter verarbeiten könnt. Es ist zwar tatsächlich ein riesiger Berg Baiser von 5 Eiern zu haben, aber die große „Haube“ sieht einfach sagenhaft aus 😉 Außerdem muss man sowieso immer aufpassen, dass er nicht zusammen fällt nachdem er aus dem Ofen kommt, da schadet es ja nicht etwas mehr zu haben oder? 😉

Falls ihr den Kuchen machen möchtet, ohne vorher das Rhabarber Curd gemacht zu haben, ist das natürlich auch kein Problem! Ich habe euch beide Mengenangaben aufgeschrieben.

 Rhabarber_Baiser_Kuchen_Rezept

600g Rhabarber (ungeschält)
150 g Mehl
75g Speisestärke
1,5 TL Backpulver
150 g Margarine
150g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier
(oder, ohne vorher das Rhabarber Curd gemacht zu haben: 3 Eigelb und 2 ganze Eier)

Für den Baiser:

3 Eiweiß (ich hatte 5 vom Rhabarber Curd übrig – das ist dann eine richtig große Baiser-Haube 😉 )
1 Prise Salz
175g Zucker (oder für 5 Eiweiß ca. 200g)
1 TL Zitronensaft (1-2 TL für 5 Eiweiß)

Den Rhabarber waschen und in ca 1cm große Stücke schneiden.

Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die 4 Eier (bzw. 3 Eigelb u. 2 ganze Eier) dazu fügen und so lange rühren bis die Masse nur noch hellgelb fast weiß ist.

Mehl Speisestärke und Backpulver zusammen mischen und portionsweise zur Eiermasse unter rühren hinzufügen.

Eine 26 cm Springform gut fetten und mit dem Teig füllen. Die Rhabarberstücke auf den Teig legen (evtl. etwas eindrücken, da es schon relativ viel Rhabarber ist).

Den Kuchen bei 180 Grad 40 Minuten backen.

Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und zuletzt den Zucker und Zitronensaft gut verrühren.

Nach den 40 Minuten den Kuchen aus dem Rohr holen und die Baisermasse darauf verteilen. Das könnt ihr entweder mit einem Löffel oder wenn es ganz besonders schön sein soll, mit einer Spritztülle aufspritzen.

Dann den Kuchen noch einmal für ca. 20 Minuten weiter backen. Falls das Baiser zu schnell dunkel wird, die Temperatur etwas herunterdrehen (ich hatte nach der Halbzeit auf ca. 150 Grad runtergedreht).

Etwas abkühlen lassen und genießen! 🙂

Und wer noch Rhabarber übrig hat , so wie es bei mir war, mit einer 1,5kg Packung 😉 der sollte wieder hier vorbei schauen. Morgen folgt das Rezept für Rhabarber Sirup und Kompott!

Habt einen schönen Tag!

Alles Liebe,

Liz