Heute wird es mal etwas persönlicher hier 😉 

Heute möchte ich euch von einem Teil meines Projekts erzählen, welches für mich wirklich sehr wichtig ist. Der Titel may cause miracles mag etwas großspurig daher kommen und auch wenn wir vielleicht alle mal an das ein oder andere kleine „Wunder“ glauben (möchten), ist es natürlich nicht so einfach. Einige haben es bestimmt schon auf meinem Instagram Account gesehen, es handelt sich in diesem Fall um ein kleines „Happiness-Buch“ namens „May cause miracles“ von Gabrielle Bernstein.

An einem meiner Stöbertage auf Amazon, bin ich irgendwie bei diesem Buch gelandet. Der ständige Begleiter zu diesem Buch, ist mein Notizbuch.

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Aber warum denn so ein „Wunderbuch“? Muss man alles glauben? Nein. Aber ich meine behaupten zu können, schon einige „Ratgeber“ gelesen zu haben und mit diversen Beratern gesprochen zu haben, und im Gegensatz zu all dem, finde ich dieses Buch sehr positiv, nur muss man es sich „erarbeiten“.
Naja ich fange mal so an…

…in meinem Leben war bisher vieles nicht sehr einfach. Anfangen von schwierigen Beziehungen über „gesundheitsgefährdend“ stressige Jobs und nebenbei noch Selbständigkeit wuppen, Schicksalsschläge verkraften und eben die Gesundheit halbwegs zu erhalten bzw. mit Krankheiten zu leben. Von kleineren Eskapaden erst gar nicht zu sprechen. Ja das Leben ist nicht immer eitel Sonnenschein, weshalb ich auch oft mit mir hadere, diesen Blog aufrecht zu erhalten. Das Letzte was ich möchte ist, euch eine heile Welt vor zu spielen, allerdings brauchen wir alle doch auch mal Zufluchten zu schönen und eigentlich total unwichtigen Dingen, oder nicht? Dabei kommt man sich – oder ich mir zumindest – manchmal ziemlich materialistisch und versnobt vor. Nicht selten schweifen meine Gedanken zu Menschen denen es viel viel schlechter geht als uns hier. Dann denkt man sich, ja jammer nur mal wieder auf hohem Niveau, sei dankbar für das was du hast und nutze es! Und auf der anderen Seite denke ich mir, warum soll ich mir immer ständig Gedanken über alles machen, mich schlecht fühlen, weil leider auf dieser Welt nicht alle Leute gleichgestellt sind oder gleicher Meinung sind. Es ist ein ewiger Kampf in meinem Kopf. Diese Gedanken und meine (oft) nicht so guten Erfahrungen in sämtlichen Bereichen, haben mich in letzter Zeit ziemlich zermürbt und zugegeben sehr ängstlich gemacht.

Obwohl ich nach außen hin wohl immer ziemlich ruhig und gelassen wirke und früher die wildesten Aktionen mitgemacht habe (ich sage nur, im stockfinsteren durch den Jungle Thailands), wird mir jetzt immer mehr bewusst, wie sehr mich das Leben verändert hat.
Richtig extrem fällt es mir zum Beispiel auf, seit ich meinen Hund Noelia habe. Die „Kleine“ ist schon von Anfang an ein sehr ängstlicher Hund, aber wenn ich mit einem vollen Kopf, einem flauen Magen, Adrenalin vor Angst in den Adern mit ihr vor die Tür gehe, wird das meistens kein schöner Spaziergang. Sie spürt das alles, und dadurch wird sie noch unsicherer und ängstlicher.

Ihr fragt euch, wovor habe ich Angst? Ich schätze mit einer konkreten Aussage kann man das nicht beantworten, da es eine Summe vieler Kleinigkeiten ist und ständig variiert. Die großen parts davon sind aber vermutlich jedem in meinem Alter schon einmal begegnet, eine davon…Zukunftsangst, wie soll, wie wird es weitergehen?

Dabei vergisst man oft, wie stark man selbst ist, und wie viel man verändern kann, wenn man nur will! Der Trick dabei ist oft nur eine andere Denkweise.

Und was hat das nun mit dem Buch zu tun? Als ich das Buch von Gabrielle entdeckte, hat es mich vollends gepackt, denn schon auf Pinterest habe ich mir bereits Ende letzten Jahres für die guten Vorsätze ein Motivations-Board angelegt, welches mich zum nachdenken, schmunzeln und umdenken bringen sollte. Ich möchte etwas verändern, glücklicher und zufriedener sein und vor allem möchte ich es durchhalten bis das gewünschte Ergebnis eintritt. Daher habe ich mit dem 6-Wochen-Programm (oder auf Deutsch 40 Tage) angefangen. Zugegeben, man muss schon die Muse dazu haben, in seinem Kopf und den Gefühlen herum zu wühlen um  so manche Übung aufs Papier zu bekommen, aber genau darin liegt der Weg zum Glücklichsein laut Gabrielle. Darüber nachdenken und sich bewusst werden, wie man Einfluss auf seine Negativität, Angst und Verhaltensweisen hat bzw. sie zum Guten umlenken kann. Natürlich passiert kein Wunder, das über Nacht plötzlich alles anders erscheinen lässt, aber mir hilft es die Dinge neu zu ordnen und neue Wege zu finden. Auch wenn ich bisher nicht täglich damit gearbeitet habe. Für manche Übungen brauche ich etwas länger, aber was soll’s, es geht ja um mein Glück und auf dem Weg dort hin, will ich mich auf keinen Fall stressen lassen.

Immerhin hat es mich z. B. bisher dazu gebracht, für mich und meinen Hund eine wunderbare Trainerin für Einzeltrainings zu finden. Ihr fragt euch, was daran so schwer ist?
Mich hat das einiges an Überwindung gekostet, da ich schon einen Welpen- und Junghundekurs in der Hundeschule hinter mir hatte, von dem ich regelmäßig heulend nach Hause kam. Das Training war einfach nicht für Noelia und mich gemacht und jetzt habe ich endlich eine Trainerin zu der ich Vertrauen habe und mich jedes Mal auf die Stunde freue und positiv an unsere neuen Übungen gehen kann! Das wirkt sich auch auf den Lernerfolg aus!

Und damit ist es nicht getan, denn durch das Buch habe ich auch neuen Mut gefasst, endlich wieder das Ernährungsprogramm für mich selbst an zu packen. Das habe ich auch schon diverse Male abgebrochen, merke aber, dass es mir gesundheitlich einfach viel viel besser geht, wenn ich es durchhalte. Inzwischen habe ich einen Mittelweg gefunden, sodass ich nicht das Gefühl haben muss, mich kasteien zu müssen, es geht nicht nur um’s abnehmen, sondern um gesündere Ernährung und Gleichgewicht. Meine Blutwerte waren zwar immer in Ordnung, die Ärzte konnten keinen Mangel feststellen, aber trotzdem fühlte ich mich immer erschöpft, müde und unkonzentriert. Davon abgesehen streikte regelmäßig mein Magen und reagierte mit Sodbrennen, und meine Schwindelattacken wurden auch nicht besser. Nun ich möchte mich nicht zu früh freuen, aber es begeistert mich doch, dass die erste Zeit so gut gelaufen ist. Glaubt mir, jetzt an den heißen Tagen, habe ich nicht auf Eis verzichtet – nur habe ich es eben selbst gemacht – ein Erdbeer-Joghurt-Eis, Rezept folgt 😉
Es kostet Zeit, ohne Frage, aber das ist es mir mittlerweile wirklich wert. Später, wenn ich mein erstes Ziel erreicht habe, werde ich mir auch wieder ein paar tolle leckere Sonntags-Kuchen Rezepte raussuchen, aber erstmal verzichte ich darauf 😉 daher wird es hier jetzt eine Weile keine Kuchen/Cupcake Rezepte geben. Ich hoffe ihr verzeiht mir das!

Jeden Sonntag gibt es dafür jetzt motivierende Sprüche auf Instagram
Zum Ende diesen schönen Tages kann ich behaupten, dass ich mit Noelia einen sonnig-heißen Tag unterwegs hatte, der Biergarten Besuch absolut stressfrei und wirklich toll war (nein ich habe kein Bier getrunken sondern Wasser und meinen selbstgemachten Salat gegessen, obwohl die Gerüche wirklich gemein waren – für uns beide!).

Also Schritt für Schritt ins Glück – hoffentlich 😉 ..es ist harte Arbeit, aber man weiß für wen man es macht!

In diesem Sinne, meine Lieben, genießt die Sommertage in vollen Zügen und vielleicht habt ihr ja auch ähnliche Erlebnisse und Mut-machende-Geschichten vom glücklich sein? Ich würde mich freuen sie zu lesen!

Alles Liebe,

Liz